Freundeskreis Panzerlehrbataillon 93 e.V.

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Großer "Spieß-Wechsel" am 18. März 2011

Am 18. März 2011 fand ein besonderer Bataillons-Appell an einem besonderen, den Anlässen angemessenem Ort statt - in und an der Sültinger Mühle.

Vor dem angetretenen Bataillon waren zwei Wechsel auf dem Dienstposten der Kompaniefeldwebel, eine Versetzung in den Ruhestand und zwei Beförderungen zu vollziehen.

Nach Begrüßung der zahlreich von nah und fern angereisten Weggefährten von Oberstabsfeldwebel Düsedau, der Hauptperson dieses Appells, ließ der Kommandeur, Oberstleutnant Walter Schulte, Soldaten und Gäste in kurzen Worten Einsicht nehmen in die aktuelle Auftragslage des Bataillons, wobei er dann unvermittelt, den aus der laufenden Einsatzvorbereitung in Bergen mit seiner Kompanie angetretenen Oberleutnant Dittbrenner an das Pult rief, um von ihm einen Überblick über die Ausbildung vortragen zu lassen. Nach kurzen Beginn durfte der so Überraschte das Pult wieder verlassen und Grundstellung einnehmen. Nach dem Stillgestanden für das Bataillon beförderte der Kommandeur den Chef  der 2./- zum Hauptmann.

 

Danach folgten die beiden Wechsel auf dem Dienstposten Kompaniefeldwebel. Stabsfeldwebel Edgar Radtschun, 4./- (im Bild li.), trat vor, ebenso sein Nachfolger Stabsfeldwebel Peters, vom Panzerbataillon 413 kommend. Nach herzlichen Worten des Dankes endband der Kdr den alten Spieß von seinen Aufgaben, nahm ihm die Spießschnur von der Schulter, um diese dem Nachfolger zusammen mit der Übertragung der Aufgaben auf die Schulter zu heften.
Direkt anschließend wurde der alte Spieß mit der Beförderung zum Oberstabsfeldwebel auf seine neue, folgende Verwendung vorbereitet.

 

 
Danach musste der Wechsel auf dem Dienstposten bei der 1./- erfolgen. Oberstabsfeldwebel Klaus Düsedau, Spieß 1./- und Führer des Unteroffizierkorps des Bataillons, folgte sichtlich berührt den Dankworten seines Kommandeurs, bevor er ebenfalls seiner gelben Schnur verlustig wurde. Mit den Worten "Ich übertrage Ihnen die Aufgaben des Kompaniefeld-webels der 1./-" erhielt der frisch beförderte Oberstabsfeldwebel Radtschun wieder die Insignien eines Kompaniefeldwebels.

Es blieb noch eine wesentliche Aufgabe für den Kommandeur: Der eigentliche Anlass für diesen Appell war das Ende der Dienstzeit von Oberstabsfeldwebel Düsedau, der mit Ablauf des 31. März 2011 in den verdienten Ruhestand zu versetzen war.
Mit launigen Worten lies der Kommandeur für alle noch einmal die Stationen im Soldatenleben des angehenden Ruheständlers Revue passieren, der 1988 als Pz-Zugführer in das Bataillon gekommen war, um dann über eine Verwendung als Kompaniefeldwebel in der 2./-  seine Endverwendung als Spieß 1./- zu finden. Als dienst- und lebensältester Spieß war er zugleich Führer des Uffz-Korps des Bataillons.

Mit Übergabe der Urkunde über die Versetzung in den Ruhestand an Oberstabsfeldwebel Düsedau, verbunden mit dem Dank des Dienstherrn, endete der formale Teil des Appells. Nach der Nationalhymne meldetet Oberstleutnant Ohrmann das Ende des  Appells an den Kommandeur.

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In der großen Scheune der Sültinger Mühle klang der Appell mit einem Empfang aus. Die Spießrunde hatte sich ein besonderes Abschiedsgeschenk für den Ruheständler einfallen lassen. Oberstabsfeldwebel Düsedau konnte als Dank und Anerkennung von seinen Spießkameraden einen "Regimental-Sergeant-Major-Stick" auf einem mit allen Wappen der Kompanien versehenen Holz entgegen nehmen.


Der Freundeskreis wünscht dem Ruheständler alles Gute im neuen Lebensabschnitt, den neuen Spießen immer eine glückliche Hand.

                                           

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