Freundeskreis Panzerlehrbataillon 93 e.V.

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Besuch des ICE-Werks Hamburg-Eidelstedt und des Hamburg Airport am 14. Februar 2007

 

Im ICE-Werk Hamburg-Eidelstedt erwartete Herr Höppner den Freundeskreis. Ein halbstündiger Vortrag über den Auftrag des Werks brachte eine Fülle von Informationen:  Im Werk pflegen, warten und setzen etwa 450 Mitarbeiter an 365 Tagen im Jahr im 24-Stunden Dreischichtbetrieb die 59 ICE der ersten Generation instand . Während des Tages "besuchen" 35 - 40 ICE 1 und ICE 3 mit Endhaltepunkt HH-Altona das Werk für je 60 Minuten - neben den in Arbeit befindlichen Zügen mit "großen" Inspektionen. In dieser Zeit erfolgt ein Check des Fahrwerks, werden vorab per Funk übermittelte Schäden beseitigt, der Zug innen gereinigt und neu ausgestattet - einschließlich Auffüllen des Bestandes im bordeigenen Bistro und Restaurant. Danach fährt der ICE zurück zum Startbahnhof Altona, um wieder in den Fahrplantakt einzutreten. Es wurde deutlich, dass die Arbeit im Werk Teil des Fahrplanes der DB-Fernverkehr ist.

Nach Ende des täglichen Fahrbetriebs kommen in der Nacht die Züge nach festgelegtem Rhythmus in das Werk zu einem 2-Stunden Check oder zu einer größeren Überprüfung (4-Stunden). Letztere beginnt immer in der Waschanlage. Darüber hinaus sind bei Erreichen bestimmter Laufleistungen aufwändigere Inspektionen durchzuführen. Diese Arbeiten waren in einem Video des bahneigenen TV-Programms (Bahn-TV) in einem Zeitraffer zu betrachten. Danach beantwortete Herr Höppner viele (sehr viele) Fragen kompetent und umfassend.

Unter dem  ICE, rechts Herr Höppner

Zwischen zwei ICE, Einweisung am

An- und Abmeldeterminal

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zwischen zwei ICE, Einweisung am

An- und Abmeldeterminal

Diese beiden ICE haben während des Besuches

das Werk verlassen

Der gut einstündige Gang durch die Werkhalle führte zunächst in die untere Ebene - unter die aufgeständerten Schienen und die Züge. Hier wurde deutlich, dass der Zugführer den Zug an genau definierte Stelle zu positionieren hat. Dort wo die Drehgestelle und Radsätze stehen sollen, sind die Schienen zur Seite verschiebbar. Hier werden die auszuwechselnden Radsätze unter dem Zug herausgezogen und durch einen neuen Satz ersetzt. Am Nachbargleis war ein Mitarbeiter zu diesem Zeitpunkt auf seinem 450 Meter langen Inspektionsgang unter dem Zug bei der Überprüfung des Laufwerks.

Eine Ebene höher bewegen sich die Mitarbeiter, die den Zug von innen zu bearbeiten haben. Über die gesamte Zuglänge verteilt stehen dort die Terminals, an denen sich die Mitarbeiter zu Beginn der Arbeit mit Chipkarte anmelden und sich nach Erledigung des Arbeitsauftrages (den diese vor Eintreffen des Zuges bereits erhalten haben) wieder abmelden müssen. Mit der Abmeldung erfolgt gleichzeitig die Meldung: "Auftrag ausgeführt". Im Zentralrechner sind alle zu erledigenden Arbeiten mit Zuordnung zum einzelnen Mitarbeiter gespeichert und bleiben dort gespeichert. Erst nachdem alle Beteiligten abgemeldet sind, wird die Warnanlage für die Zugbewegung auf diesem Gleis eingeschaltet - überall blinken gelbe Warnlampen. Der Zugführer ist inzwischen wieder im Fahrstand. Nach Freigabe der Strecke öffnet sich das Tor automatisch und der Zug rollt aus dem Werk heraus. Er erhält je nach Einplanung im Fahrplan von hier aus die Strecke nach Altona freigegeben oder "parkt" ggf. noch auf dem riesigen Freigelände. Natürlich war auch für die Gruppe eine Einweisung in den Fahrstand einer ICE-Lok Teil des Besuches.

Zum Abschluss freute sich Herr Höppner über die als Andenken an den Besuch überreichte Kachel des   Freundeskreises.

Das Modell des Flughafens Hamburg, Gesamtansicht und Teilansicht mit Startbahn nach Westen

Nach der Mittagspause wurde zum Flughafen Hamburg verlegt.

Am neuen Modell des Airports im Maßstab 1:500 gab es eine informative und kurzweilige Einführung und Information über Zahlen und Fakten zum Flughafen durch den Führer, Herrn Schönhöbel. Das "Funktionieren" des Platzes wurde am Modell erläutert und zum Abschluss der Präsentation der Betrieb des Flughafens bei Nacht "live" am Modell vorgeführt. Auch hier wurden alle Fragen kompetent beantwortet.

Blick auf Terminal 1 (neu)

Im Bus auf dem Rollfeld

Im Anschluss daran hieß es nach einer Ausweiskontrolle auf zum Sicherheitscheck am Tor unterhalb des Besucherzentrums. Taschen von allen Metallenem leeren, Gang durch die Schleuse und Abtasten mit dem Taster musste jeder über sich ergehen lassen, bevor der Rollfeldbus bestiegen werden konnte.

Eine knapp einstündige Fahrt über das Rollfeld, an den Abfertigungshallen und Andockplätzen, am Tanklager und den Parkflächen vorbei zur Lufthansa-Werft und zurück, natürlich mit detaillierten Kommentaren, verschaffte einen bleibenden Eindruck. Wann kann man schon mal den Piloten einer rollenden Maschine zuwinken und dabei das Lachen der Piloten sehen?

Gruppenfoto zum Abschluss

Herr Schönhöbel freut sich über

eine gelungene Präsentation

Auch diese Fahrt ging zu Ende. Nach Dank und Übergabe unserer Kachel endete der Tag mit einer Versammlung vor dem Bus zum Gruppenfoto, bevor es zurück nach Munster ging.

 

 

 

 

Die Teilnehmer waren sich einig: Ein erlebnisreicher Tag mit ausgezeichneten Moderatoren, die Ihre Werke höchst professionell darstellten.

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